TRUMPeter vor dem Herrn

Lieber Tagesbuch,

 

ist er ja, der Herr Trump.

Erstaunt mich Amerika immer wieder mit seltsamen Dingen, die die Welt nicht braucht, so erstaunt mich an den Präsidentenkandidaten jetzt eigentlich nicht mehr so vieles.

Spätestens als mit dem ehemaligen Schauspieler Ronald Reagan jemand an die Macht kam, der am liebsten den ganzen Orbit voller Raketenabwehrgedöns geballert hätte – allerspätestens da war mir klar: die Amis sind durch. Um. Zu viele Burger, zu viel Rinderwahnsinn.

Im Endeffekt ist es aber auch vollkommen egal, bin ich ja schon lange der Ansicht, dass die Hintermänner in der Politik entscheidend sind. Die Lobby ist zu stark, als dass der normale Bürger noch mit seinem Wehklagen die Politik erreicht. Wozu auch? Wählen tun sie ja trotzdem. Da kann es dem Volk noch so dreckig gehen. Einer wird schon hinlaufen. Und da es nach unten keine grenze gibt, würde ja auch dies vollkommen ausreichen.

Oder eben auch nicht. Das Konstrukt heißt dann Wahlbeteiligung und ist eine der wenigen Sachen, die trotz steigenden Bruttosozialproduktes immer weiter sinken. Pendelt sich dann irgendwann mal dahingehend ein, dass sich die Politiker selber wählen und das Volk in der Zeit dem DIDDA beim DADDELN zuschaut. So schlag den Didda. Wären ja auch zwei Fliegen mit einer Klappe. Apropos TV.

Verdachtsfälle.

Ich habe ja den starken Verdacht, dass dieser Donald in Wirklichkeit dafür sorgt, dass im republikanischen Lager auf keinen Fall jemand anderer an die Spitze kommt – um dann indirekt für die Wahl der ersten FRAU zu sorgen.

Schauspieler hatten wir schon, Erdnussfarmer, Ölmulti…Schwarzer ist auch abgehakt. Fehlt endlich die erste Frau in der Präsidentschaft der Vereinigten Staaten. Hauptsache die hat dann keine Affäre mit ihrem Gärtner. Aber das war ja auch in einer anderen Serie.

Auf dem Kopf von Donald soll ein Außerirdischer sitzen, der aussieht wie ein Toupet – und sich von Gehirnmasse ernähren. Gut, wäre der jetzt schon lange tot könnte man einwenden. Darum glaube ich eher daran, dass der gute Herr Trump mit seiner einfachen, stilistisch vielleicht manchmal fragwürdigen Art, dem Volk einfach aufs Maul schaut und die Masse bedient.

Darum ist auch allen so bange, dass er tatsächlich Präsident werden könnte.

Na und? Geht die Welt davon unter wenn er Putin und Konsorten mal die Meinung sagt? Eher nicht.

Und schärfere Gesetze – dazu braucht er dann ja doch immer noch die anderen Abgeordneten. Schließlich haben wir in Ami-Land immer noch eine Technokratur oder eine Firmokratie. Und keine Diktatur des Proletariats. Noch nicht.

Wäre aber schon irgendwie cool.

Wenn endlich einer dort drüben mit DERMASSEN blöden Ansichten kommt, dass man sich hierzulande mal Gedanken darüber macht, ob man diesen kruden Ansichten folgen mag.

Irgendwie bin ich belustigt. Lese die Artikel über den Wahlkampf des Milliardärs immer wieder gerne. Und lache mich fast schief, wenn ich die Journalisten höre, die gar nicht verstehen können, warum die Umfragewerte ständig steigen.

Hmmm.

Ich kann es auch nicht verstehen.

Aber mich besorgt es nicht weiter. Wenn ich überlege, dass wir sogar einen Bush junior überlebt haben…da hat der Herr Trump immerhin schon mal selber was auf die Beine gestellt und nicht einfach nur den Sohn gespielt. Klar, er hatte auch einen einfachen Start ins Leben und konnte mehrfach scheitern weil genug Reichtum vorhanden war. Aber er hat tatsächlich Erfolg. Also: wen stört es wirklich?

Spätestens nachdem mich der Herr O so sehr enttäuscht hat sage ich es mal mit meinem gebrochenen Inglisch:

HU KERS?

 

WEISSE BESCHEID, ne?

 

2 Gedanken zu “TRUMPeter vor dem Herrn

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